Städte-Treffen in Frankfurt

Reisebericht: 2026 – Städte-Treffen in Frankfurt

Seit mehr als 25 Jahren trifft sich eine Gruppe von SERVAS-Mitgliedern aus Basel, Straßburg, Frankfurt, Leuven, Trier und Utrecht, um einander die Schönheiten ihrer jeweiligen Städte zu zeigen. Ein SERVAS-Städtetreffen bedeutet grenzüberschreitende Freundschaften, persönliche Begegnungen, den Austausch von Ideen, gemeinsames Lachen, Erinnerungen und Pläne für die Zukunft. In diesem Jahr fand das 26. Treffen statt, und Frankfurt hatte erneut die Ehre, Gastgeber dieses besonderen Treffens zu sein.

Es war wunderbar, dass einige der ursprünglichen Teilnehmer, die bereits von Anfang an dabei waren, wieder teilnehmen konnten. Insbesondere für Rudolf Dederer und Ursula Schauffele bot das Wiedersehen in Frankfurt eine schöne Gelegenheit, ihre SERVAS-Verbindungen aufzufrischen und auf die vielen vergangenen Jahre zurückzublicken.

Obwohl die Temperaturen in Frankfurt am Pfingstwochenende ziemlich hoch waren, ließen sich die Besucher nicht davon abhalten und nahmen mit großer Begeisterung am geplanten Programm teil:

Am Samstag stand eine geführte Tour durch den Stadtteil Höchst auf dem Programm. Dabei erfuhren wir viel über die in Deutschland häufig erwähnten „Schweinepriester“ (den Orden des Heiligen Antonius). Am Abend hatten wir die Gelegenheit, die berühmte Frankfurter „Grüne Soße“ zu probieren, serviert mit einer Vielzahl von Gerichten – sowohl mit als auch ohne Fleisch – in einer wunderschönen Kleingartenanlage mitten im Herzen der Stadt.

Der Sonntag bot die Möglichkeit, das Städel Museum zu besuchen, gefolgt von einer „Wolkenkratzer-Tour“. Der Abend wurde mit weiteren Frankfurter Spezialitäten fortgesetzt, diesmal kulinarischer Art: So wie der Riesling untrennbar mit der Rheingau-Region verbunden ist, gehört der Apfelwein zu Frankfurt. Daher genossen wir eine Apfelweinverkostung mit Blick auf die Frankfurter Skyline bei Sonnenuntergang, gefolgt von einem Quiz über Frankfurt und das Bundesland Hessen – das ultimative lokale Erlebnis!

Begleitet von den vielen wunderbaren Begegnungen – und nicht zuletzt vom hervorragenden lokalen Bier – verabschiedeten sich alte und neue Freunde am Abend des dritten Tages voneinander, in der Hoffnung, sich 2027 wiederzutreffen.

Text & Foto: Susanne Ulrich


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